zarok e.V.
zarok e.V.

November 2018 

Eine Bäckerei im Qadya Camp

 

Gemeinsam mit den Kolleginnen von The Lotusflower haben wir überlegt, wie wir

junge Jesidinnen, die aus der Gefangenschaft des sogenannten "Islamischen Staates" entkommen konnten, eine Perspektive bieten können. Die jungen Frauen wünschten sich

eine Ausbildung zur Bäckerin absolvieren und anschließend eine eigene Bäckerei zu führen.

 

Gemeinsam mit The Lotusflower und IOM (International Organization for Migration) werden wir die jungen Frauen ausbilden, sie therapeutisch begleiten, sie unternehmerisch beraten und ihnen die fertig eingerichtete Bäckerei in einem Container zur selbständigen Bewwirtschaftung überlassen. Mehr dazu hier:

 

Oktober 2018 

Women and Girls Empowerment Center im Flüchtlingscamp Domiz II

 

Die lokale Frauenorganisation THE LOTUS FLOWER betreibt seit kurzer Zeit im Camp Domiz II nahe des Örtchens Fayda ein kleines Zentrum für Frauen und Mädchen. Die im Camp lebenden syrischen Flüchtlinge sind seit Jahren in den Nordirak geflüchtet, eine Rückkehr ist nicht absehbar, viele werden vermutlich auch dauerhaft im Zufluchtsland bleiben. Umso wichtiger ist Bildung für die Mädchen und jungen Frauen. Wir unterstützen die Bildungsmaßnahmen wie Alphabetisierungskurse, Englischnachhilfeunterricht, Computeranfängerinnenkurse zunächst mit mit 2.000 Euro und wollen das Zentrum auch weiter fördern. Mehr dazu hier:

Oktober 2018 

Traumaprojekt für Familien

 

Mit diesem Folgeprojekt möchten wir die Nachhaltigkeit der bisherigen Kindertraumabearbeitungsprogramme sichern. Damit die Kinder sich weiterhin gut entwickeln, stützt ein gemeinsames zweimonatiges Programm traumatisierte Angehörige, bietet Bewältigungsstrategien für die eigenen traumatischen Erfahrungen an  und bringt die Angehörigen wieder stärker in die Erziehungsverantwortung.  Auch die Kinder erhalten  adäquate therapeutische Hilfen. Mehr zum Projekt hier:

 

August  2018 

Pop Up Schulen für Kinder in unzugänglichen Landstrichen des Nordirak

 

Mit einfachsten Mitteln werden Lernräume gestaltet, für Kinder, die nicht zur Schule gehen können. Sie leben mit ihren Angehörigen auf dem Land in halbzerstörten Häusern oder sogar Zelten, fern jeder Infrastruktur und müssen bei den landwirtschaftlichen Arbeiten anpacken. Pop Up Schulen  ermöglichen Gemeinschaftserfahrungen, Basisbildung und halten das Wissen wach, dass formelle Bildung wichtig ist. Mehr zum Projekt hier:

 

Mai 2018 

Interreligiöser Abend im Qadya Camp

 

Frieden und Verständigung beginnen damit, sich zu treffen, kennen zu lernen, miteinander Zeit zu verbringen. Die Frauenorganisation The Lotus Flower hat gemeinsam mit uns und Khaima den Iftar Day organisiert: Muslimische und jesidische Frauen teilen gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan, essen miteinander, lernen sich kennen. Ein unsagbar wichtiger Schritt hin zu gegenseitigem Verständnis, sozialem Zusammenhalt und Frieden! Mehr zum Projekt hier:

 

Februar  bis Juli 2018 

Traumabearbeitung  für Kinder im Flüchtlingslager Sharya 

 

Das auf Traumabearbeitung spezialisierte Edge Institut aus Washington D.C., ist seit September 2015 im Nordirak tätig, hauptsächlich für aus dem Sindjargebirge vertriebene Jesid_innen.

In der nordirakischen Stadt Sharya  bietet es therapeutische Programme für traumatisierte Kinder an, die vom sogenannten „Islamischen Staat“ in Gefangenschaft gehalten wurden.

Diese Kinder haben unvorstellbare Schrecken erlitten und erlebt. Oft wurden sie gezwungen, zum Islam überzutreten,  erlebten massive Gewalt und den Tod enger Familienangehöriger. Die  permanente Indoktrination  mit der extremistischen Ideologie des IS hat Spuren hinterlassen. Viele sind Halbwaisen, manche Vollwaisen.

Nach Flucht oder  Befreiung brauchen die Kinder unbedingt Hilfe bei der Reintegration in die Gemeinschaft. Mit einem erfahrenen therapeutischen Team lassen sich, trotz des Leidensweges,  in kurzen Zeiträumen wichtige Fortschritte bei den jungen Menschen erzielen: Traumata können nicht vergessen, aber als vergangene Verletzungen in die eigene Biographie integriert werden. Wer sich sicher und in der Gemeinschaft (wieder) aufgenommen fühlt,  kann den Blick nach vorne richten.Wir arbeiten wieder mit dem bewährten Kooperationspartner Khaima zusammen.

Mehr zum Projekt hier:

 

 

Januar 2018 

Einrichtung von Nähateliers für Witwen in zwei nordirakischen Flüchtlingslagern 

Zielgruppe des Projektes sind vor allem jesidische Witwen, die in den Camps leben. Die Ehemänner wurden beim Überfall des sogenannten Islamischen Staates auf die Dörfer im Sindjargebirge getötet, oft sind die Frauen für mehrere Kinder verantwortlich. Viele haben selbst Gewalt erlebt, waren in Gefangenschaft des IS, oft sind weitere Kinder noch immer verschollen oder tot.

Jeweils fünfzehn Frauen soll eine Nähausbildung neue Lebensperspektiven eröffnen, Zuversicht und Selbstvertrauen geben. Die Witwen lernen, neue Bekleidung anzufertigen,  Reparatur- und Änderungsarbeiten durchzuführen sowie  ihre Produkte selbständig zu vermarkten.  Im Idealfall können sie bei Projektende den eigenen Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder möglichst vollständig wieder selbst erwirtschaften.

 

Kooperationspartner im Projekt ist erneut die Schweizer Hilfsorganisation Khaima,  mit der Zarok (Kinder)  e.V. eine bereits bewährte Zusammenarbeit verbindet. Sie steuert 10.000 Euro bei.  Die lokale SOSD (Shingal  Organization of Social Development ) ist ebenfalls wieder mit an Bord und  für die Organisation vor Ort, die Personalauswahl und Anleitung sowie die Kooperation mit der jeweiligen Campleitung zuständig. Weiterhin beteiligt sich  bei diesem Projekt auch die presbyterianische Kirche im Irak und den Vereinigten Staaten mit einem Finanzbeitrag von 5.000 Euro. Zaro e.V. steuert einen Sachkostenzuschuß von 5.000 Euro bei.

Mehr Informationen zum Projekt und Bilder hier:

 

 

Juli bis Dezember 2017:

"Child friendly spaces" im Flüchtlingslager Nergezliya nahe Mossul 

 

Beim Kooperationsprojekt mit dem gemeinnützigen Verein khaima aus der Schweiz werden Großzelte im Lager Nergezlia nahe Mossul von UNICEF überlassen. Die Kosten der Einrichtung zweier Zelte, 4.800 Dollar pro Zelt, übernimmt Zarok e.V. 

Neben  bruchsicheren Tischen und Stühlen sowie verschließbaren Metallkisten für Spielzeug und Hefte ist die Ausstattung der Zelte mit je einem Generator, der nach Bedarf kühlen bzw. heizen kann, besonders wichtig. Im Sommer liegen die Temperaturen tagsüber deutlich über 40 Grad Celsius, im nassen Januar um 7 Grad. 

Die Kinder können in den Zelten spielen, singen, reden und werden von einem ausgebildeten Team begleitet. Khaima stellt außerdem zwei Psychologinnen, die individuell auf die Bedarfe der Kinder reagieren können. Eltern werden, soweit verfügbar, in die Arbeit einbezogen.

 

 

Weitere Bilder und Informationen: hier

 

Dezember 2016:

Hilfstransport für die Klinik in Snuny/ Nordirak

 

ENGAGEMENT GLOBAL, das Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat uns bei unserem Hilfstransport für die Klinik in Snuny / Nordirak sehr unterstützt.

Mit Hilfe vieler regionaler Einrichtungen und Personen, die uns Spenden zur Verfügung gestellt haben, gelang nach langem Warten und Bangen die Neueinrichtung der Klinikambulanz zum Wohl der dort versorgten Flüchtlinge.

Hier geht es zu mehr Infomationen und Bildern

 

 

 

März 2016 :Effektive Hilfe - vor Ort mit ansäßigen Hilfsorganisationen abgestimmt:

Die Reise vom 24.3. bis zum 29.3.2016 wurde ausführlich vorbereitet. Bereits im Vorfeld gab es viele Kontakte, Gespräche und Rückfragen. Vor Ort in Kuristan 7 Nordirak haben wir  mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen unsere Hilfen abgestimmt und koordiniert. Außerdem gab es mehrere Hintergrundgespräche mit Vertretern der zuständigen Regionalregierung.

Akutversorgung und Hilfe für dreißig Frauen und Kinder, die kurz zuvor aus der Gefangenschaft des sogenannten Islamischen Staates freigekommen waren.  Mehr:

 

Versorgung eines abgelegenen Flüchtlingslagers mit Milchpulver.  Mehr:

 

Schulmaterial für die Schule in Snuny. Mehr:

 

Schulmaterial für die Schule in Serdesht.  Mehr:

 

Mehl für Serdesht.  Mehr:

Dezember 2014 und April 2015: Großes Engagement in der Region bei den beiden Hilfstransporten 

Bei der Sammlung von Sachgütern für die beiden Hilfstransporte nach Kurdistan / Nordirak  engagierten sich viele verschiedene Einzelpersonen und Gruppen, oft in kreativen Aktionen.

 Dutzende Helferinnen und Helfer aus verschiedenen südbadischen Gemeinden sammeln, sortieren und verpacken die Sachgüter. So platzsparend wie möglich werden die Güter in sechs Sattelschlepper verstaut und auf die lange Reise nach Kurdistan / Nordirak  geschickt.

Jede Spende hilft! Danke an alle, die geholfen haben und weiterhin unterstützen.

 

Eine Bäckerei für das Qadya Camp  November 2018

Women and Girls Empowerment Center

Domiz  Okt. 2018

Traumaprojekt für Familien Okt. 2018

Pop Up Schulen August 2018

Interreligiöse Friedensarbeit

Mai 2018

Traumabearbeitung für Kinder

Februar 2018 

Nähateliers für Witwen

Januar 2018  

Einrichtung von "child friendly spaces" nahe Mossul  Juli 2017 

Medizinischer

Hilfstransport

Dezember 2016

Hilfsaktion im März 2016 in Lagern vor Ort

 

51 Tonnen Hilfs-güter 2014 / 2015

Druckversion Druckversion | Sitemap
Alle Rechte bei Zarok e.V. Administratorin: Sigrid Leder-Zuther