zarok e.V.
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November 2019

Traumabearbeitung für Familien

 

Im November 2019 wurden wieder fünfundzwanzig Kinder mit zwanzig Sorgeberechtigten in ein neues Traumabearbeitungsprogramm aufgenommen. Drei Monate wird mit zertifizierten Psycholog*innen und  Kunsttherapeut*innen an den Traumata gearbeitet.Neben kindgerechten Elementen der Spiel-, Drama- und Kunsttherapie wird vor allem mit gesprächstherapeutischen Gruppen- und Einzelsitzungen gearbeitet, außerdem werden die Teilnehmer*innen in gemeinschaftsbildende und integrierende Aktivitäten einbezogen. Die Kosten in Höhe von 10.450 Dollar teilen sich hälftig Zarok e.V. und  Khaima . Mehr zum Projekt hier

 

Oktober 2019

Ersthilfe Rojava Flüchtlinge

 

Aufgrund der türkischen Militäroffensive in Nordostsyrien Mitte Oktober 2019 wuchsen die Flüchtlingszahlen schnell und machten Ersthilfen für die Flüchtlinge aus Rojava nötig.

Zarok e.V. hilft direkt an der Grenze, mit den Partnerorganisationen Khaima und SOSD, sowie im neuen Flüchtlingscamp Bardarash mit The Lotus Flower. Insgesamt wurden 4.500 Dollar aufgewandt. Mehr zur Ersthilfe hier:

August 2019

PopUpSchule in Kharshanya bei Sharya

 

Die bewährte Panaga Organization for education führt für uns wieder eine mobile pädagogische Maßnahme durch. Die PopUpSchule in Kharshanya wendet sich an geflüchtete jesidische Kinder, die nun neben der leeren Schule leben, in der sie mit ihren Familien vier Jahre lang Unterschlupf gefunden hatten. Neben Hygiene, Englischunterricht und Gymnastik stehen auch "geregelter Tagesablauf"  und "Ordnung" auf dem Programm, allerdings in einer Form, die allen Kindern Spaß macht. Mehr zum Projekt hier:

 

Juli 2019

Hilfe für Brandopfer im Flüchtlingscamp Sharya

 

Es traf die Ärmsten der Armen: ein Zeltbrand im Flüchtlingslager Sharya zerstörte die gesamte Habe von fünf Flüchtlingsfamilien. Zarok e.v. half spontan mit einem Norhilfefonds von 2.000 Dollar.

Die bewährte Panaga Organization for education übernahm die Unterstützung der Familien bei der Wiederbeschaffung von Bekleidung und Hausrat. Mehr dazu hier:

 

 

Mai bis August 2019

Traumabearbeitung für Familien in Sharya

 

Traumabearbeitung für IS-überlebende jesidsche Kinder und ihre Angehörigen bleibt wichtig! Von Mai bis August 2019 führt die bewährte Panaga Organization for education in Sharya dieses wichtige Projekt  zum dritten Mal durch.

Gemeinsam mit dem Schweizer Verein Khaima  finanziert Zarok e.V. therapeutische Hilfen für die Kinder und, soweit vorhanden, auch für die Angehörigen.Beide Vereine setzen für die Hilfen jeweils 5.000 Dollar ein.

Zusätzlich werden im Mai 2019 eine Mutter mit Tochter und drei Vollwaisen ins therapeutische Programm aufgenommen, die nach fast fünfjähriger Gefangenschaft beim IS auch die Schlacht um Baghouz überlebt haben. Für die notwendige Erweiterung der therapeutischen Hilfen setzen wir weitere 3.500 Dollar an. Mehr hier:

 

Februar 2019

Nähateliers in den Flüchtlingslagern Sharya und Khanke

Gemeinsam mit den bereits bewährten Kooperationspartnern Khaima / Schweiz und den Vertretern der presbyterianischen Kirche aus den USA konnten im Nordirak zwei neue Nähateliers in den Flüchtlingslagern Sharya und Khanke eröffnet werden. Die Nähausbildung für je 15 Frauen ermöglicht eine bescheidene Selbstständigkeit. Während der sechsmonatigen Ausbildung von Februar bis Juni 2019 erlernen die Frauen verschiedene Näh- und Schnitttechniken, die Wartung und Pflege der Maschinen, erhalten Materialkunde sowie Tipps und Regeln für die spätere Selbständigkeit. Die Tischnähmaschinen, Generatoren zur Stromerzeugung und Arbeitsmaterial bekommen die Frauen übereignet. Zarok trägt 5.000 Dollar zum Ausbildungsprojekt bei, Khaima 15.000 Dollar und die Presbyterianische Kirche 4.000 Dollar. Mehr dazu hier:

 

Dezember 2018 

Winterhilfe für Kinder im Qadya (Rwanga) Camp

 

Unsere Kooperationspartnerin von  The Lotusflower bat uns im November 2018 um Hilfe: Es wird immer kälter, viele Kinder haben keine entsprechende Winterbekleidung, die Mütter können sich diese oft nicht leisten. Wir stellen kurz entschlossen 2.000 Dollar Soforthilfe zur Verfügung, die Bekleidung wird vor Ort im lokalen Einelhandel, ohne Transportkosten und passend gekauft.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Mehr dazu hier:

 

November 2018 

Eine Bäckerei im Qadya (Rwanga) Camp

 

Gemeinsam mit den Kolleginnen von The Lotusflower haben wir überlegt, wie wir

junge Jesidinnen, die aus der Gefangenschaft des sogenannten "Islamischen Staates" entkommen konnten, eine Perspektive bieten können. Die jungen Frauen wünschten sich

eine Ausbildung zur Bäckerin absolvieren und anschließend eine eigene Bäckerei zu führen.

 

Gemeinsam mit The Lotusflower und IOM (International Organization for Migration) werden die jungen Frauen ausgebildet, therapeutisch begleitet, unternehmerisch beraten und  die fertig eingerichtete Bäckerei in einem Container zur selbständigen Bewwirtschaftung überlassen. Insgesamt hat Zarok e.v. hierfür rund 5.000 Dollar aufgewandt. Mehr dazu hier:

 

Seit Oktober 2018 

Women and Girls Empowerment Center im Flüchtlingscamp Domiz II

 

Die lokale Frauenorganisation THE LOTUS FLOWER betreibt seit kurzer Zeit im Camp Domiz II nahe des Örtchens Fayda ein kleines Zentrum für Frauen und Mädchen. Die im Camp lebenden syrischen Flüchtlinge sind seit Jahren in den Nordirak geflüchtet, eine Rückkehr ist nicht absehbar, viele werden vermutlich auch dauerhaft im Zufluchtsland bleiben. Umso wichtiger ist Bildung für die Mädchen und jungen Frauen. Wir unterstützen die Bildungsmaßnahmen wie Alphabetisierungskurse, Englischnachhilfeunterricht, Computeranfängerinnenkurse zunächst mit mit 2.000 Euro

Im Januar 2019 und im Juli 2019 konnte sich das Center über je weitere 2.000 Dollar für die Weiterführung seiner wichtigen Arbeit freuen.

Inzwischen finanzieren wir das Projekt dauerhaft.

  Mehr dazu hier:

Oktober 2018 

Traumaprojekt für Familien

 

Mit diesem Folgeprojekt möchten wir die Nachhaltigkeit der bisherigen Kindertraumabearbeitungsprogramme sichern. Damit die Kinder sich weiterhin gut entwickeln, stützt ein gemeinsames zweimonatiges Programm traumatisierte Angehörige, bietet Bewältigungsstrategien für die eigenen traumatischen Erfahrungen an  und bringt die Angehörigen wieder stärker in die Erziehungsverantwortung.  Auch die Kinder erhalten  adäquate therapeutische Hilfen. Mehr zum Projekt hier:

 

August  2018 

Pop Up Schulen für Kinder in unzugänglichen Landstrichen des Nordirak

 

Mit einfachsten Mitteln werden Lernräume gestaltet, für Kinder, die nicht zur Schule gehen können. Sie leben mit ihren Angehörigen auf dem Land in halbzerstörten Häusern oder sogar Zelten, fern jeder Infrastruktur und müssen bei den landwirtschaftlichen Arbeiten anpacken. Pop Up Schulen  ermöglichen Gemeinschaftserfahrungen, Basisbildung und halten das Wissen wach, dass formelle Bildung wichtig ist. Mehr zum Projekt hier:

 

Mai 2018 

Interreligiöser Abend im Qadya Camp

 

Frieden und Verständigung beginnen damit, sich zu treffen, kennen zu lernen, miteinander Zeit zu verbringen. Die Frauenorganisation The Lotus Flower hat gemeinsam mit uns und Khaima den Iftar Day organisiert: Muslimische und jesidische Frauen teilen gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan, essen miteinander, lernen sich kennen. Ein unsagbar wichtiger Schritt hin zu gegenseitigem Verständnis, sozialem Zusammenhalt und Frieden! Mehr zum Projekt hier:

 

Februar  bis Juli 2018 

Traumabearbeitung  für Kinder im Flüchtlingslager Sharya 

 

Das auf Traumabearbeitung spezialisierte Edge Institut aus Washington D.C., ist seit September 2015 im Nordirak tätig, hauptsächlich für aus dem Sindjargebirge vertriebene Jesid_innen.

In der nordirakischen Stadt Sharya  bietet es therapeutische Programme für traumatisierte Kinder an, die vom sogenannten „Islamischen Staat“ in Gefangenschaft gehalten wurden.

Diese Kinder haben unvorstellbare Schrecken erlitten und erlebt. Oft wurden sie gezwungen, zum Islam überzutreten,  erlebten massive Gewalt und den Tod enger Familienangehöriger. Die  permanente Indoktrination  mit der extremistischen Ideologie des IS hat Spuren hinterlassen. Viele sind Halbwaisen, manche Vollwaisen.

Nach Flucht oder  Befreiung brauchen die Kinder unbedingt Hilfe bei der Reintegration in die Gemeinschaft. Mit einem erfahrenen therapeutischen Team lassen sich, trotz des Leidensweges,  in kurzen Zeiträumen wichtige Fortschritte bei den jungen Menschen erzielen: Traumata können nicht vergessen, aber als vergangene Verletzungen in die eigene Biographie integriert werden. Wer sich sicher und in der Gemeinschaft (wieder) aufgenommen fühlt,  kann den Blick nach vorne richten.Wir arbeiten wieder mit dem bewährten Kooperationspartner Khaima zusammen.

Mehr zum Projekt hier:

 

 

Januar 2018 

Einrichtung von Nähateliers für Witwen in zwei nordirakischen Flüchtlingslagern 

Zielgruppe des Projektes sind vor allem jesidische Witwen, die in den Camps leben. Die Ehemänner wurden beim Überfall des sogenannten Islamischen Staates auf die Dörfer im Sindjargebirge getötet, oft sind die Frauen für mehrere Kinder verantwortlich. Viele haben selbst Gewalt erlebt, waren in Gefangenschaft des IS, oft sind weitere Kinder noch immer verschollen oder tot.

Jeweils fünfzehn Frauen soll eine Nähausbildung neue Lebensperspektiven eröffnen, Zuversicht und Selbstvertrauen geben. Die Witwen lernen, neue Bekleidung anzufertigen,  Reparatur- und Änderungsarbeiten durchzuführen sowie  ihre Produkte selbständig zu vermarkten.  Im Idealfall können sie bei Projektende den eigenen Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder möglichst vollständig wieder selbst erwirtschaften.

 

Kooperationspartner im Projekt ist erneut die Schweizer Hilfsorganisation Khaima,  mit der Zarok (Kinder)  e.V. eine bereits bewährte Zusammenarbeit verbindet. Sie steuert 10.000 Euro bei.  Die lokale SOSD (Shingal  Organization of Social Development ) ist ebenfalls wieder mit an Bord und  für die Organisation vor Ort, die Personalauswahl und Anleitung sowie die Kooperation mit der jeweiligen Campleitung zuständig. Weiterhin beteiligt sich  bei diesem Projekt auch die presbyterianische Kirche im Irak und den Vereinigten Staaten mit einem Finanzbeitrag von 5.000 Euro. Zaro e.V. steuert einen Sachkostenzuschuß von 5.000 Euro bei.

Mehr Informationen zum Projekt und Bilder hier:

 

 

Juli bis Dezember 2017:

"Child friendly spaces" im Flüchtlingslager Nergezliya nahe Mossul 

 

Beim Kooperationsprojekt mit dem gemeinnützigen Verein khaima aus der Schweiz werden Großzelte im Lager Nergezlia nahe Mossul von UNICEF überlassen. Die Kosten der Einrichtung zweier Zelte, 4.800 Dollar pro Zelt, übernimmt Zarok e.V. 

Neben  bruchsicheren Tischen und Stühlen sowie verschließbaren Metallkisten für Spielzeug und Hefte ist die Ausstattung der Zelte mit je einem Generator, der nach Bedarf kühlen bzw. heizen kann, besonders wichtig. Im Sommer liegen die Temperaturen tagsüber deutlich über 40 Grad Celsius, im nassen Januar um 7 Grad. 

Die Kinder können in den Zelten spielen, singen, reden und werden von einem ausgebildeten Team begleitet. Khaima stellt außerdem zwei Psychologinnen, die individuell auf die Bedarfe der Kinder reagieren können. Eltern werden, soweit verfügbar, in die Arbeit einbezogen.

 

 

Weitere Bilder und Informationen: hier

 

Dezember 2016:

Hilfstransport für die Klinik in Snuny/ Nordirak

 

ENGAGEMENT GLOBAL, das Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat uns bei unserem Hilfstransport für die Klinik in Snuny / Nordirak sehr unterstützt.

Mit Hilfe vieler regionaler Einrichtungen und Personen, die uns Spenden zur Verfügung gestellt haben, gelang nach langem Warten und Bangen die Neueinrichtung der Klinikambulanz zum Wohl der dort versorgten Flüchtlinge.

Hier geht es zu mehr Infomationen und Bildern

 

 

 

März 2016 :Effektive Hilfe - vor Ort mit ansäßigen Hilfsorganisationen abgestimmt:

Die Reise vom 24.3. bis zum 29.3.2016 wurde ausführlich vorbereitet. Bereits im Vorfeld gab es viele Kontakte, Gespräche und Rückfragen. Vor Ort in Kuristan 7 Nordirak haben wir  mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen unsere Hilfen abgestimmt und koordiniert. Außerdem gab es mehrere Hintergrundgespräche mit Vertretern der zuständigen Regionalregierung.

Akutversorgung und Hilfe für dreißig Frauen und Kinder, die kurz zuvor aus der Gefangenschaft des sogenannten Islamischen Staates freigekommen waren.  Mehr:

 

Versorgung eines abgelegenen Flüchtlingslagers mit Milchpulver.  Mehr:

 

Schulmaterial für die Schule in Snuny. Mehr:

 

Schulmaterial für die Schule in Serdesht.  Mehr:

 

Mehl für Serdesht.  Mehr:

Dezember 2014 und April 2015: Großes Engagement in der Region bei den beiden Hilfstransporten 

Bei der Sammlung von Sachgütern für die beiden Hilfstransporte nach Kurdistan / Nordirak  engagierten sich viele verschiedene Einzelpersonen und Gruppen, oft in kreativen Aktionen.

 Dutzende Helferinnen und Helfer aus verschiedenen südbadischen Gemeinden sammeln, sortieren und verpacken die Sachgüter. So platzsparend wie möglich werden die Güter in sechs Sattelschlepper verstaut und auf die lange Reise nach Kurdistan / Nordirak  geschickt.

Jede Spende hilft! Danke an alle, die geholfen haben und weiterhin unterstützen.

 

Traumabearbeitung für Familien

November 2019

 

Hilfe für Rojava Flüchtlinge

Oktober 2019

 

PopupSchule in Kharshaniya

August 2019

 

Hilfe für Brandopfer in Sharya  im Juli 2019

Traumabearbeitung für Familien  in Sharya  ab Mai 2019

Nähateliers in Sharya und Khanke ab Februar 2019

Winterbekleidung für bedürftige Kinder im Qadya Camp Dez. 2018

Eine Bäckerei für das Qadya Camp  November 2018

Women and Girls Empowerment Center Domiz seit

Oktober  2018

Traumaprojekt für Familien Okt. 2018

Pop Up Schulen August 2018

Interreligiöse Friedensarbeit

Mai 2018

Traumabearbeitung für Kinder

Februar 2018 

Nähateliers für Witwen

Januar 2018  

Einrichtung von "child friendly spaces" nahe Mossul  Juli 2017 

Medizinischer

Hilfstransport

Dezember 2016

Hilfsaktion im März 2016 in Lagern vor Ort

 

51 Tonnen Hilfs-güter 2014 / 2015

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